AutoFiLX200 von Astro-Gadget, die günstige WLAN Alternative für das Meade LX200

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Eigentlich mehr aus Interesse heraus habe ich mir das „AutoFiLX200“ der Firma „Astro-Gadget“ bestellt. Für knapp 50€ kannste ja nicht viel verkehrt machen, dachte ich mir. Leider ist es nicht wirklich bei 50€ geblieben, denn neben dem Versand von etwa 6€, kamen noch 10€ Zollgebühren hinzu. Aber na gut, immer noch billiger als der Stella Wi-Fi Adapter.

Lieferumfang

Der Lieferumfang ist außerordentlich übersichtlich! Geliefert wird das winzige schwarze Modul nur mit einer kleinen Bedienungsanleitung in Englisch. Das Netzwerkkabel des AutoFiLX200 ist leider fest verdrahtet und sehr kurz.

Praxistest

Für den Anschluss am Meade LX200GPS (R) ist keine externe Stromversorgung Notwendig. Der AutoFiLX200 wird einfach nur in einen der beiden vorhanden „RS232“ Ports gesteckt und von dort aus mit Strom versorgt.

Ich habe die Funktion nur mit meinem iPhone und der SkySafari 6, bzw. 7 App getestet. Dazu musste ich wie folgt vorgehen:

  1. Das AutoFiLX200 in einen der RS232 Ports des LX200 stecken.
  2. Dann erst wurde das Meade LX200 eingeschaltet.
    Wenn das LX200 aus der Parkposition gestartet wird, muss man sich ein Objekt aussuchen, damit die GPS Koordinaten ausgelesen werden. Hintergrund: Hat das LX200 keine Koordinaten, kann es mit keinem externen Gerät, egal ob per Funk oder Kabel, angesteuert werden.
  3. Mit dem iPhone auf das WLAN des AutoFiLX200 zugreifen (Netzwerk = „AutoFiLX200“).
  4. Sky Safari starten und in „Einstellungen“ – „Teleskop Setup“ die auf dem AutoFiLX200 aufgedruckten Parameter eingeben.
  5. In der Sternkarte von SkySafari (Übersicht) auf „Teleskop – Verbinden“ klicken. Fertig
Sky Safari 6

Wenn alles klappt, verändert sich das Display und man bekommt neben dem gewohnten Bild zusätzliche Funktionen eingeblendet. Damit kann man das Teleskop direkt steuern oder auch ein gewähltes Objekt automatisch anfahren lassen (GoTo).

Sky Safari 7

Bisher funktioniert alles ganze recht ordentlich und auch relativ zuverlässig. In seltenen Fällen bricht aber die Funkverbindung zum Teleskop ab und man muss mit einem Tap auf „Connect“ das Teleskop erneut verbinden.

Fazit

Ich bin wirklich angenehm überrascht das alles ohne größere Probleme funktioniert, bis auf die eher seltenen Verbindungsabbrüchen. Selbst wenn das AutoFiLX200 die Verbindung verliert, ist ein erneutes Verbinden kein Problem gewesen und in Sekunden erledigt.
Als „Spielerei“ ist der AutoFiLX200 echt nett. Ich benutze den AutoFiLX200 aber eher selten und nur dann wenn ich visuell beobachte. Bei Planetenaufnahmen und Astrofotos muss ich das Teleskop sowieso mit dem Notebook verbinden und kann mir die WLAN Verbindung sparen.

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