Messier 42 und 43 Zeichnung

Wissenswertes zum Orionnebel M42 & M43

Der wohl bekannteste und aktivste Emissionsnebel in unserer Nachbarschaft besteht zum Teil auch aus einen Reflexionsnebel. Der etwa 24 Lichtjahre Große Orionnebel ist Teil einer riesigen und über das gesamte Sternbild Orion ausdehnende Molekülwolke, welche die bekannten Objekte Messier 78, den Pferdekopfnebel und Barnard’s Loop beinhaltet.

Die vier bekannten Trapezsterne gehören mit zu den frisch geborenen, und hinter Gas und Staub versteckten, 471 Sternen des Nebels. Damit ist der Orionnebel das aktivste Sternentstehungsgebiet in unserer galaktischen Nachbarschaft.
Der hellste der Trapezsterne, Theta Orionis C1, besitzt mehr als 45.000 Grad Oberflächentemperatur, gut 34 Sonnenmassen und die 200.000-fache Leuchtkraft unserer Sonne.
Der vor 50.000 Jahren noch nicht sichtbare Orionnebel, wird eines Tages ein offener Sternhaufen wie die Plejaden werden.

Nördlich von Messier 42 befindet sich der Emissionsnebel Messier 43, der an den Orionnebel angrenzt und Teil des Nebels ist. Der hellste Stern ist NU-Orionis (HD 37061).

Erscheinung am Himmel

Der 60 x 65 Bogenminuten Große und 3,7 Magnituden helle Nebel südlich der drei Sterne des Oriongürtels, ist mit dem bloßen Auge als verschwommener Fleck ähnlich einem unscharfen Stern wahrnehmbar.
Mit dem Fernglas kann man schon das Trapez als einen Punkt und Teile des Nebels ausmachen.
In kleineren Teleskope sind die vier Trapezsterne und Teile des Nebels zu sehen. Mit Teleskopen ab 6 Zoll lassen sich sogar Strukturen innerhalb des Nebels erkennen.

Die beste Zeit um Messier 42 & 43 zu beobachten ist zwischen September und April.

Zusammenfassung

  • Typ: Emissionsnebel
  • Katalognummer: M42 / NGC 1976 (M43 / NGC 1982)
  • Sternbild: Orion
  • Entfernung: ca. 1350 (1300) Lichtjahre
  • Ausdehnung: ca. 24 Lichtjahre
  • Helligkeit: ca. 3,7 (9,0) Magnitude
  • scheinbare Größe: ca. 60 x 65 (20 X 15) Bogenminuten
  • Beobachtungszeit: von April bis Jan
  • Tipp:
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