Messier 57

Wissenswertes zu Messier 57 Ringnebel

Vor knapp 10 bis 20.000 Jahren stieß ein sonnenähnlicher Stern seine äußere Gashülle ab und hinterließ uns einen etwa ein Lichtjahr großen planetarischen Nebel. Seither dehnt sich die Gashülle mit etwa einer Bogenminute pro Jahrhundert aus. Zurück blieb ein planetengroßer weißer Zwerg mit, je nach Literatur, 70 bis 120.000° Celsius (Sonne 5500°C).

Weißer Zwergstern mit einer Oberflächentemperatur von etwa 70.000 °C und einer scheinbaren Helligkeit von 15,8 mag.

Erscheinung am Himmel

Messier 57 ist das Paradebeispiel eines planetarischen Nebels (PN), obwohl dieser mit knapp einer Bogenminute winzig klein ist, oder vielleicht auch genau deswegen. Aus diesem Grund ist das 8,8 Magnitude helle Objekt schon in kleinen Teleskopen als helles Rauchringelchen erkennbar.

Der Zentralstern ist mit 15,8 Magnitude eine Herausforderung für Teleskope mit einer Öffnung jenseits der 300mm.

Auf lang belichteten Fotografien erkennt man um den Ring eine schwache äußere Hülle mit 2,8 Bogenminuten.

Die beste Zeit um Messier 57 zu beobachten ist zwischen Februar und Dezember.

Zusammenfassung

  • Typ: Planetarischer Nebel
  • Katalognummer: M57 / NGC 6720
  • Sternbild: Leier
  • Entfernung: ca. 2300 Lichtjahre
  • Ausdehnung: ca. 0,9 Lichtjahre
  • Helligkeit: ca. 8,8 Magnitude
  • scheinbare Größe: ca. 1,4 x 1 Bogenminuten
  • Beobachtungszeit: von Feb bis Dez
  • Tipp:

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